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Bischof Thirumeni: "Amma ist ein Segen Gottes"
29. August, Amritapuri
Am Freitag stattete Hochwürden Dr. Philipose Mar Chrysostomos einen Besuch in Amritapuri ab. Der Metropolit der Mar Thoma Kirche wird oft liebevoll "Thirumeni" genannt. Der Bischof spazierte durch den Ashram, nahm teil an den abendlichen Bhajans und traf sich anschließend mit Amma in ihrem Raum.
Thirumeni ist dienstältester Bischof Indiens seine Weihe liegt mehr als 55 Jahre zurück. Gegenwärtig ist er der älteste Metropolit der Mar Thoma Kirche in Maramon, Kerala.
"Gott selbst zu preisen ist die Erfüllung des Lebens", sagte Thirumeni zu Amma. "Als ich hierherkam und mich an den Bhajans beteiligte, war das so. Das ist ein großer Segen. Ich bin sehr glücklich. Wir sind sehr dankbar für alle wohltätigen Aktivitäten, die du überall in der Welt ins Leben rufst. Möge Gott dich segnen. Dafür beten wir alle."
"Was mich glücklich macht, ist zu sehen, wie Amma es vermag, die ganze Welt als eine Familie anzusehen, um sie entsprechend zu beschützen und zu unterstützen. Das ist ganz großartig! Wir lesen ständig in den Zeitungen, wie Menschen sich bekämpfen. Hier nun kommt die ganze Welt zu Amma, ohne Unterschied zwischen Kaste, Bekenntnis, Rasse oder Religion. Das bereitet uns so viel Freude. Wir empfinden Amma als Segen, den Gott dieser Welt schenkt. Es ist außerdem sehr segensvoll, dich sehen zu können und deinen Darshan zu empfangen. So empfinde ich es mit meinen 90 Jahren als großen Segen, dich zu sehen dachte ich doch, mit 90 Jahren sei alles schon vorbei. Doch die Begegnung mit dir schenkt mir ganz neue Erfahrungen und einen Blick in die Zukunft. Ich bin sehr glücklich."
Und dann rühmte Thirumeni Ammas humanitäre Werke und die sozialen Projekte. "Ich bin so glücklich über all das, was Amma für dieses Dorf tut", sagte er. "Wenn du dir die Dorfbewohner anschaust sie sind so glücklich. Ich sah sie auf meinem Weg hierher. Ich muss jetzt auch noch etwas über das von dir in Cochin geführte Krankenhaus AIMS sagen. Dieses ist ein großer Segen für Indien. Verwandte von mir wurden dort behandelt und kamen glücklich geheilt wieder nach Hause zurück. Deshalb danken wir dir für all diese Dinge. Im Namen meines Bistums Tiruvella bitten wir Gott, dich zu segnen, auch zum Wohle der Gesellschaft."
Anschließend sprach Thirumeni über Amrita Setu, die von Ammas Ashram gebaute Brücke, die Alappad Panchayat mit dem Festland verbindet. "Eine Brücke verbindet zwei separate Dinge. Der Tsunami war eine große Verwüstung. Doch aufgrund dieser Verwüstung hat Kerala eine wunderschöne Brücke bekommen. Ammas Dienst bringt sogar mitten im Unglück Segen. Das ist die Botschaft dieser wunderbaren Brücke." Einer der Patres, der Thirumeni begleitete, sagte, der Bischof glaube nicht, die Menschen sollten wie vom Rest der Welt abgeschnitten leben wie einsame Inseln. "Wenn ein göttlicher Auftrag Amma erreicht, folgen ihre Getreuen nach. Deshalb ist Thirumeni gekommen", sagte er.
"Heutzutage besuche ich alle Ashrams und nehme an ihren Gebeten teil", sagte Thirumeni. "Auf diese Weise versuche ich die verschiedenen Wege der Gottesverehrung und des Dienens zu verstehen. Ich versuche Gott dadurch näher zu kommen."
Amma war sehr angetan von dem Weitblick des Bischofs. "Heutzutage wird der Mensch immer engstirniger", erwiderte Amma. "Nicht jeder hat einen solch offenen Blick. Thirumenis weitblickender Geist ist ein Segen. Ich bin darüber sehr glücklich."
Quelle: www.amritapuri.org
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