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Das Gelöbnis nicht Selbstmord zu begehen
24. Februar, Bharata Yatra 2008 Washim, Region Vidarbha, Maharashtra
Bei Ammas erstem Besuch in Washim, einer landwirtschaftlich geprägten Stadt in der Region Vidarbha, die in Maharashtra liegt, gab es wirklich einiges zu sehen. Die dortigen Menschen, die Amma noch nie begegnet waren, begrüßten sie mit Leib und Seele, füllten die Straßen, verneigten sich ehrfurchtsvoll, wenn Amma vorbeifuhr und umringten das Haus, in dem sie wohnte.
Das Problem Indiens mit den vielen Bauern, die Selbstmord begehen, ist in Vidarbha am stärksten ausgeprägt. Tausende von Bauern nehmen sich das Leben (und oft genug auch das Leben ihrer Frauen und Kinder), weil sie von Schulden erdrückt werden. Einem Bericht zufolge brachte sich im Jahr 2006 alle acht Stunden einer der Bauern in Vidarbha um. Derart gefährdete Menschen kamen nun zu Ammas Darshan. Sie trugen ihre schlichten Dorftrachten die Männer mit Turban und weißen Hüten, die Frauen traditionell mit großen Nasenringen und leuchtend grünen, rosa und gelben Saris. Es waren ungefähr 50 000 Menschen gekommen, die Ammas Segen suchten. Man hatte den Eindruck, ganz Washim sei zugegen.
Dr. Vijay P. Bhatkar, ein bekannter Datenverarbeitungsspezialist aus Puna, begrüßte die Menschen unmittelbar vor Ammas Ankunft. Er sagte zu ihnen: "Jagadamba ist nach Vidarbha gekommen. Jetzt müsst Ihr alle geloben, nicht Selbstmord zu begehen. Ihr müsst dieses Gelöbnis zu Füßen von Jagadamba ablegen, die jetzt Eure Erde berührt hat." Dem stimmten alle lautstark und begeistert zu, manche warfen ihre Arme in die Luft und riefen Ammas Namen.
Auf der Bühne versammelten sich zahlreiche politische Persönlichkeiten aus der Region insgesamt 17 Mitglieder der Gesetzgebenden Versammlung und 7 Parlamentsmitglieder verschiedener politischer Parteien. Sie alle begrüßten Amma ehrfürchtig mit Blumengirlanden und waren während Ammas Satsang und den Bhajans noch anwesend.
Eine der Persönlichkeiten, Smt. Prabha Rao, Präsidentin des Kongress-Ausschusses von Mahashtra Pradesh, die ein Grußwort an die versammelten Menschen richtete, sagte: "Wir können uns glücklich schätzen, dass Ammas Füße das Land von Vidarbha gesegnet haben." Sie erwähnte u.a. das enorme Hilfsprogramm, das Amma schuf, um die Selbstmordepidemie der indischen Bauern zu stoppen ( Vidyamritam-Projekt). Sie unterstützte Amma bei der Verteilung von Schulstipendien an die Kinder verarmter Bauern der Region, die sich bereits gezwungen sahen, die Ausbildung ihrer Kinder abzubrechen, weil sie das Schulgeld nicht mehr bezahlen konnten. Der Führer der Opposition, Sri. Baba Saheb, war ebenfalls auf der Bühne zugegen und half ebenso bei der Verteilung der Schulstipendien.
Amma verteilte während der Nacht, zwischen Bühnenprogramm und Darshan, 5000 Urkunden.
Der Darshan dauerte bis 10 Uhr am nächsten Vormittag und Amma segnete noch einen großen Beutel Prasad, der an die Nachzügler verteilt werden sollte.
siehe auch: Vidyamritam-Projekt
Quelle: www.amritapuri.org
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